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WAL
2 : 0
LIE
 42' David Edwards 1:0
 80' Chedwyn Evans 2:0
-
WM Qualifikation 2010 - Gruppe 4
11.10.2008 18:30 Uhr
Spielort
Cardiff, Millennium Stadium
17000 Zuschauer
Schiedsrichter
Thomas Vejgaard (DEN)
Schiedsrichter-Assistenten
Bo Abildgaard
Torben Jensen (DEN)

Startaufstellung

Wayne HENNESSY
Christopher GUNTER
Craig MORGAN
Ashley WILLIAMS
Gareth BALE
Simon DAVIES
Carl FLETCHER   ab 56' Carl ROBINSON
David EDWARDS
Jason KOUMAS
Craig BELLAMY (C)
   ab 82' James COLLINS
Samuel VOKES   ab 51' Chedwyn EVANS
Peter JEHLE
Marco RITZBERGER   ab 67' Mathias CHRISTEN
Fabio D'ELIA

Andreas GERSTER
Martin STOCKLASA
Benjamin FISCHER
Thomas BECK
Mario FRICK (C)
Franz BURGMEIER

Martin BÜCHEL

Michele POLVERINO
   ab 80' Ronny BÜCHEL

Ersatzspieler

Glyn MYHILL
Samuel RICKETTS
David COTTERILL
James COLLINS
David VAUGHAN
Chedwyn EVANS
Carl ROBINSON
Benjamin BÜCHEL
Ronny BÜCHEL
Franz-Josef VOGT
David HASLER
Mathias CHRISTEN

Trainer

John Toshack
Bidu Zaugg
  • 13' Martin Büchel (0:0)
  • 42' David Edwards (1:0)
  • 51' Chedwyn Evans kommt für Samuel Vokes (1:0)
  • 56' Carl Robinson kommt für Carl Fletcher (1:0)
  • 67' Mathias Christen kommt für Marco Ritzberger (1:0)
  • 73' Franz Burgmeier (1:0)
  • 74' Michele Polverino (1:0)
  • 78' Craig Bellamy (1:0)
  • 78' Fabio D'Elia (1:0)
  • 80' Ronny Büchel kommt für Michele Polverino (1:0)
  • 80' Chedwyn Evans (2:0)
  • 82' James Collins kommt für Craig Bellamy (2:0)

Eine solide Defensive reicht nicht aus

Eine mittelmässige Leistung reichte Wales aus, um Liechtenstein im dritten WM-Ausscheidungsspiel der Gruppe 4 mit 2:0 (1:0)-Toren zu besiegen. Der Sieg geht aufgrund des Chancenplus in Ordnung.

David Edwards (41.) sowie Mario Frick mittels Eigentor (80.) erzielten die Treffer. Etliche Liechtensteiner kamen nicht an ihre Leistungsgrenze und schienen im «Millennium-Stadion» vor Ehrfurcht zu erstarren. Es fehlte die Risikobereitschaft und der Mut, wenn der Ball erkämpft werden konnte, entschlossen nach vorne zu gehen. In der Offensive fehlte die Ballbehauptung. Zu leicht liess man sich den Ball von den Walisern abknöpfen und den Zuspielen ging die Überzeugung ab. Ein Punktgewinn wäre möglich gewesen.

Glück mit Lattenpendler

Zu oft spielten die Liechtensteiner wenn sie in Bedrängnis gerieten, den Ball rückwärts auf Torhüter Jehle, der dann den Ball hoch ins Mittelfeld jagte, wo die Waliser die Lufthohheit besassen. Just auf diese Art entstand der völlig unnötige 1:0-Rückstand. Torhüter Jehle wehrte einen Belamy-Foulpenalty mit Bravour ab (44.). In der Startphase war den Gästen nach Foul an Mario Frick ein Penalty verweigert worden (10.).

Wales lange Zeit ratlos

Keineswegs überzeugend hatte Wales ins Spiel gefunden. Einen Flatterball von Gunter lenkte Torhüter Jehle an die Querlatte (3.). Beim Gastgeber fehlte das druckvolle Spiel. Bellamy verfehlte (23.) und ein Edwards-Querpass erreichte Volkes nicht (38.). Jehle konnte sich gegen Koumas-Weitschuss (54.) und den Bellamy-Schlenzer auszeichnen (70.).

Die Liechtensteiner Defensive geriet nie wirklich in Bedrängnis. Da die Waliser leicht auszurechnen waren, wickelte sich das Geschehen in erster Linie im Mittelfeld ab. Konterchancen en masse fanden die Liechtensteiner in den ersten 20 Minuten vor. Doch leider fehlte der finale Pass auf die Sturmspitzen. Polverino blieb ohne Abnehmer (9.), Frick nutzte die Lücke nicht (48.) und jagte einen Volley übers Gehäuse (55.). Die beste Chance liess Ronny Büchel aus (90.).