Liechtenstein verliert das Rückspiel in der WM-Qualifikation gegen Kasachstan mit 0:4 Toren. In Astana konnte das Team von Nationaltrainer Konrad Fünfstück vor allem in der ersten Halbzeit einige gute Offensivaktionen für sich verbuchen, hatte im zweiten Durchgang aber nicht die Energie, um die Gastgeber, die bereits 2:0 vorne lagen, vor Probleme zu stellen.
Vor mehr als 26 Tausend Zuschauern in der Astana Arena hielt Liechtensteins Nationalmannschaft beim Rückspiel in der WM-Qualifikation gegen Kasachstan während einer Halbzeit gut mit, hatte die eine und andere Offensivaktion und kam durch Jens Hofer kurz vor der Pause zu einer grossen Torchance. Der Abwehrchef der Liechtensteiner sah seinen Abschluss aus kürzester Distanz jedoch auf der Linie geklärt und verstolperte anschliessend den Abpraller, der wieder bei ihm gelandet war. Das war die grosse Chance für das erste Tor in Rahmen der WM-Qualifikation, allerdings lag Liechtenstein zu diesem Zeitpunkt bereits mit 0:2 hinten. Ein Doppelschlag der Kasachen nach rund einer halben Stunde Spielzeit hatte das Team von Konrad Fünfstück bereits entscheidend in Rücklage gebracht. Wieder war es ein solcher Doppelschlag, wie er von den Liechtensteinern leider immer wieder hingenommen und verkraftet werden muss.
Im zweiten Spielabschnitt hatte Kasachstan dann insgesamt wenig Mühe, den Vorsprung zu verwalten und auch auszubauen. Eine Stunde war gespielt, da landete der Ball zum dritten Mal hinter dem fehlerlosen Benjamin Büchel und zehn Minuten vor Spielschluss folgte schliesslich das 0:4. Nationaltrainer Konrad Fünfstück attestierte seiner Mannschaft erneut eine gute Leistung. «Ich muss dem Team ein Kompliment machen, wie es wieder alles versucht hat und daher ist es umso ärgerlicher, dass wir kurz vor der Halbzeit den Anschlusstreffer verpasst haben», so der Nationaltrainer, der damit die Grosschance von Jens Hofer ansprach. «Für den enormen Aufwand, den wir in jedem Spiel betreiben, wäre ein Tor in dieser schweren WM-Qualifikation die verdiente Belohnung gewesen».
In einem Spiel, in welchem der 19-jährige Jonas Weissenhofer sein Debüt gab und Maximilian Göppel zum 75. Mal für Liechtenstein auf dem Platz stand, enttäuschte Liechtenstein trotz des deutlichen Resultats keineswegs. Mit zahlreichen Ausfällen in der so wichtigen Defensive angetreten, spielte die Mannschaft teils mutig nach vorne, zollte dem internationalen Rhythmus allerdings mehr und mehr Tribut je länger das Spiel dauerte.


