Bereits zwei Wochen vor der Abreise zum Turnier der FIFA Series hat Nationaltrainer Konrad Fünfstück seinen 23-Mann-Kader bekanntgegeben und die Medien über die Reise nach Ruanda, über die gegnerischen Nationen und über Personalien seines Teams informiert.
Um den nominierten Spielern und den Verantwortlichen ausreichend Zeit für organisatorische Belange zu geben, hat Nationaltrainer Konrad Fünfstück seinen Kader für die Teilnahme an den FIFA Series 2026 in Ruanda deutlich früher bekanntgegeben als sonst üblich. In diesem Kader für die beiden Länderspiele vom 26. und 29. März fehlen neue Namen, dafür kehrt Abwehrchef Lars Traber nach seiner Verletzung vom September letzten Jahres wieder ins Team zurück. Nicht dabei sind die rekonvaleszenten Simon Lüchinger und Andreas Malin ebenso wie schon länger auch Noah Frommelt und Manuel Mikus. Zudem stehen aus beruflichen und privaten Gründen Sandro Wieser und Marcel Büchel weiterhin nicht zur Verfügung.
Zu den Gegnern, die in Ruanda zusammen mit Liechtenstein ein Miniturnier bestreiten, konnte Nationaltrainer Konrad Fünfstück bereits einige interessante Informationen weitergeben. Liechtenstein trifft zuerst auf Tansania, das als klarer Favorit ins Rennen geht, sind die Afrikaner doch nach der kürzlichen Teilnahme am Afrika Cup, wo sie bis ins Achtelfinale vordringen konnten, bereits voll im Spielrhythmus. Sie haben zudem den Vorteil einer kurzen Anreise und bedürfen keiner Akklimatisation. Wie die Liechtensteiner Mannschaft mit den feucht-heissen Bedingungen im ostafrikanischen Binnenland zurechtkommen wird, stellt eine Frage dar, die sich erst vor Ort beantworten lässt. Zu den anderen beiden Nationen war es, so Konrad Fünfstück, schwieriger, an aussagekräftiges Bildmaterial zu gelangen. Generell liesse sich sagen, dass bei Macau der Einfluss der ehemaligen Kolonialmacht Portugal deutlich spürbar sei und sich mit der asiatischen Willenskraft paare, was eine durchaus interessante Mischung ergebe. Am wenigsten war schliesslich über den Fussball der niederländischen Karibikinsel Aruba zu erfahren. Der Einfluss des Königreichs Niederlande dürfte spürbar sein, nicht zuletzt deshalb, weil einige Nationalspieler dort unterwegs seien, schloss Konrad Fünfstück die Gegnervorschau.
Für die Liechtensteiner Nationalmannschaft und den LFV stellt die Reise nach Ruanda eine grosse Herausforderung dar, weshalb mit den Vorbereitungen zeitig begonnen wurde. Die Abreise erfolgt am Sonntag, 22. März via Brüssel nach Kigali, wo dann am 26. März das Spiel gegen Tansania sowie am 29. März das Rangierungsspiel auf dem Programm steht.


